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Dyke* March 2026

Juli 24 @ 17:00 - 20:00

Dykes* raus auf die Straße gegen Faschismus!

Als Dykes* spüren wir die Gefahr von Rechts unmittelbar: Unsere Rechte werden angegriffen, patriarchale Gewalt und Diskriminierung nehmen zu – ob auf der Straße, in der Familie oder in Form von Repressionen gegen linke Proteste. Während der Staat Milliarden in Militarisierung investiert, wird überall sonst gekürzt.

Diese Kürzungen treffen besonders (BIPoC) Dykes*, Frauen, trans*, nichtbinäre und queere Menschen sowie arme Menschen, Menschen mit Migrationsgeschichte, Menschen mit Behinderungen, Neurodivergenz, chronischen und/oder psychischen Erkrankungen.

Deshalb gehen wir laut und unüberhörbar auf die Straße: für eine Gesundheitsversorgung für alle, für körperliche Selbstbestimmung, für ein Adoptionsrecht, das lesbische Lebensrealitäten mitdenkt, gegen Sozialabbau und gegen Sonderregister für queere Menschen. Nicht nur, um zu verteidigen, was wir gewonnen haben, sondern um Befreiung für alle zu erkämpfen.
Der Kampf gegen Faschismus ist dabei notwendige Voraussetzung für unsere Freiheit.

Gemeinsam solidarisch

Der Dyke* March ist ein Ort unterschiedlicher politischer Positionierungen. Was uns verbindet, sind gegenseitiger Respekt, Solidarität mit marginalisierten Menschen und die Ablehnung jeder Form von Menschenfeindlichkeit. Politische Differenzen müssen hier nicht verschwinden. Für uns ist aber klar: Trotz alledem wehren wir uns gemeinsam gegen den Faschismus.

Wir verurteilen sexualisierte Gewalt und Unterdrückung, die Menschen auch im Kontext von Kriegen, Genoziden, queerfeindlicher Verfolgung und auf der Flucht erleben.
In Zeiten zunehmender rechter und autoritärer Angriffe weltweit zeigen wir uns solidarisch mit allen, die gegen Krieg, Verfolgung, Queerfeindlichkeit und Unterdrückung kämpfen und darunter leiden. Der Dyke* March soll ein Ort sein, an dem auch palästinensische und palästinasolidarische Dykes* demonstrieren und trauern können.

Unsere Existenz ist Widerstand
Wir stehen gemeinsam gegen staatliche Repression, Racial Profiling und Polizeigewalt. Rassistische, transfeindliche und antisemitische Äußerungen, Symbole oder Verschwörungserzählungen haben auf dem Dyke* March keinen Platz. Die Sicherheit und Sichtbarkeit von jüdischen Dykes* ist für uns nicht verhandelbar. Die Solidarität mit palästinensischen Menschen und der Kampf gegen den erstarkenden Antisemitismus stehen für uns nicht im Widerspruch.

Dykes* auf die Straße

Jede Person, die sich als Dyke* versteht, ist herzlich eingeladen, Teil des Dyke* Marches zu sein. Diese Selbstpositionierung wird von uns nicht infrage gestellt. Besonders sichtbar machen wollen wir Perspektiven, die auch innerhalb queerer Räume mehrfach marginalisiert werden. Sexarbeitende Dykes* waren und sind Teil unserer Community und unserer Kämpfe.
Wir bitten cis endo Männer, dem March solidarisch fernzubleiben und ihre Unterstützung im Alltag und in politischen Kämpfen sichtbar werden zu lassen.

Du willst uns unterstützen?
Schreib uns! Wir brauchen helfende Hände, ob bei der Organisation im Vorfeld oder als Ordner*innen bei der Demo! Teile den Aufruf, rede mit deinen Freund*innen drüber und kommt zum Dyke* March!
Bringt politische Schilder mit!

Weitere Infos wie den längeren Aufruf findest Du auf: https://dykemarch-berlin.de/

Details

  • Datum: Juli 24
  • Zeit:
    17:00 - 20:00
  • Veranstaltungskategorie:
  • Veranstaltung-Tags:

Veranstaltungsort